Aktuelle Stichworte
Das Kloster Hegne bei Allensbach am Bodensee lädt Jakobspilger auf dem Pilgerweg von Markelfingen nach Konstanz zur Rast im Kloster ein.
Das Kloster bietet einfache Unterkünfte mit Etagendusche und -WC zu folgenden Preisen an:
von Oktober - April 26,00 Euro inkl. Frühstück
von Mai - September 31,00 Euro inkl. Frühstück
Die Gäste erhalten einen Gutschein über eine Pilgersuppe bei Anreise im Wert von Euro 5,80).
Im Kloster Hegne gibt es auch begleitete Pilgerwanderungen von Hegne nach Konstanz. Diese Pilgerwanderung lässt sich gut mit dem Angebot „Ein Tag im Klosters Hegne“ (immer der anschließende Mittwoch) ergänzen. Die nächsten Termin für die offenen Tage im Kloster sind am 18. und 19. September 2010.
Mehr Informationen gibt es unter
www.st-elisabeth-hegne.de
www.kloster-hegne.de
PDF: Tage des offenen Klosters Hegne 2010

Das Kloster erreicht man wie folgt:
Von Allensbach aus folgt man der Konstanzer Straße durch die Ortsmitte und geht nach 200 m links die Kaltbrunner Straße hinauf. 300 m nach der Unterquerung der B 33 zweigt der Pilgerweg rechts ab und geht am Wald entlang nach Hegne. Man geht den rechts abzweigenden Fußweg entlang bis zu den ersten Häusern – dort links in den Hirschweg – gleich darauf rechts zum Kloster der Barmherzigen Schwestern von Hegne mit der Klosterkirche St. Konrad.
Der Pilgerweg geht von Hegne aus weiter nach Konstanz und zum Schwabenweg nach Einsiedeln.
Am 27. August lädt Pilgerbegleiter Hugo Bechinger ein zum Pilgern und Volksliedersingen. Abmarsch ist um 17.00 Uhr in Großstadelhofen. Der Weg führt über Kirnbach auf den Ramsberg, wo das Volksliedersingen mit einer kleinen Stärkung an der St. Wendelinskapelle bis etwa 21.00 Uhr fortdauert.
Info/Anmeldung:
Hugo Bechinger
Kleinstadelhofen 9
D-88630 Pfullendorf
Tel. 07552/6123
Der Schwäbische Albverein VS-Schwenningen führt zum o.g. Termin eine Pilger-Wanderung durch. Pilgerbegleiter ist Br. Jakobus von der Beuroner Jakobspilger-Gemeinschaft. Interessenten melden sich direkt beim Schwäb. Albverein in VS - Schwenningen.
Am Nachmittag des 12. August heißt es im diesjährigen Ferienprogramm “Durch Felder und Wiesen” mit Heimaturgestein Hugo Bechinger. Die Erlebniswanderung für Kinder beginnt um 14.00 Uhr und führt von der Furtbachquelle bis zur Furtmühle. Gegen 17.00 Uhr ist das Programm zu Ende.
Info/Anmeldung:
Hugo Bechinger
Kleinstadelhofen 9
D-88630 Pfullendorf
Tel. 07552/6123
Alle, die schon lange mal endlich mit den Pilgern verstärkt in Kontakt oder auch wirklich anfangen wollten, sind herzlich eingeladen, ein
Pilgerwochenende auf der Furtmühle in der Pilgerherberge St. Nikolaus als Start auf den Jakobsweg zu nutzen.
Dazu bietet dieses Wochenende Gelegenheit zur ersten Begegnung mit dem Pilgern und Austausch mit erfahrenen Pilgern. Der Festtag des Heiligen Jakobus wird so eingerahmt von einigen Pilgerwegen mit Besinnung und Gespräch. Das Programm, das die Pilgerherberge anbietet, umrahmt den Pilgertag der Beuroner Jakobspilgergemeinschaft am 24. Juli 2010 und wird von Frau Evamaria Höffer organisiert und geleitet.
Informationen erhalten Sie unter www.pianezola.de oder bei der Pilgerherberge St. Nikolaus direkt über das Büro auf der Furtmühle, Telefon 07552/409756
Der Pilgertag der Beuroner Jakobspilgergemeinschaft ist offen für jeden, der teilnehmen möchte. Treffpunkt ist um 9.00 Uhr bei der Stadtpfarrkirche St. Martin in Messkirch. Anmeldung ist nicht erforderlich. Man kann in Messkirch um 9.00 Uhr oder in Wald um 12.00 Uhr zur Pilgergruppe hinzukommen.
Ein Transfer zurück zum Ausgangspunkt wird organisiert. Es wird keine Teilnehmergebühr erhoben – Spenden sind herzlich willkommen!
- Um 12.00 Uhr gibt es einen Mittagsimpuls in der Kirche in Wald und danach
ein Pilgeressen im Gasthaus Lamm in Wald.
- Um 14.00 Uhr geht es dann weiter von Wald nach Pfullendorf
- Um 16.00 Uhr Abschlussandacht in der Pfarrkirche St. Jakobus.
- Im Anschluss haben alle Interessierten dann noch die Möglichkeit zu Kaffee
und Kuchen und einem Vesper im Restaurant *Boni*.
Der Pilgertag wird von Bruder Jakobus Kaffanke begleitet, auch wird der Pfullendorfer Pastoralreferent Frank Scheifers und der diesjährige Gast am Pfullendorfer Patrozinium, der Schweizer Schriftsteller und Erwachsenenbildner Bruno Dörig mit seiner Frau dabei sein und einen Teil des Weges mitgehen und mitgestalten.
Am Abend bietet die Pfarrgemeinde in Pfullendorf als weitere Einstimmung ins Jakobusfest um 19.00 Uhr, Kolpinghaus, Jakobussaal eine Lesung zum Thema „*Gehen-Wandern-Pilgern“* mit Bruno Dörig, Schriftsteller und Erwachsenenbildner, St. Gallen; Musikalische Umrahmung: Christoph Betz, Gitarre.
Am Sonntag, den 11. Juli, ab 15.00 Uhr laden die Klause St. Benedikt und Pilgerbegleiter Hugo Bechinger Singen und Tanzen auf den Ramsberg ein. Vor der Kapelle St. Wendelin werden Volks- und geistliche Lieder gesungen. Der Nachmittag wird gestaltet von der Frauentanzgruppe Oberer Linzgau und dem Frauenchor Überlingen.
Info/Anmeldung:
Hugo Bechinger
Kleinstadelhofen 9
D-88630 Pfullendorf
Tel. 07552/6123
Statue mit einer Darstellung des heiligen Heimerad (o.a.: Heimo, Haimrad) in der St. Martins-Kirche in Meßkirch; der Stab mit Jerusalemkreuz erinnert an seine Pilgerreisen. Einen Hahn hat er der Legende nach wieder zum Leben erweckt, weil er Mitleid mit dessen Besitzer hatte.
Die Würdigung des heiligen Heimerad (* um 970 in Meßkirch; † 28. Juni 1019 auf dem Hasunger Berg bei Kassel) hat in den letzten Jahren einen neuerlichen Aufschwung erfahren, nachdem der erste Höhepunkt in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts abgeebbt war. Das ist insofern bemerkenswert, als seine Lebensweise und sein Erscheinungsbild für heutige wie für damalige Verhältnisse ungewöhnlich war und den meisten von uns wie ein Zeichen aus der Fremde erscheint. Das ist kein Zufall, denn sein Pilgerleben löste unter sesshaften und in gemeinschaftlichen Regeln lebenden Menschen Argwohn, Ablehnung, körperliche Misshandlung und Vertreibung aus. Bauern, Pfarrer, Mönche und ein Bischof reihten sich gleichermaßen am Rande seines Lebensweg, um ihm Schmähungen zukommen zu lassen. Heute würden viele abfällig sagen:
“Ein Penner!”
Doch er war nicht obdachlos aus Not, Verzweiflung, Strafe oder Schuld. Er besaß ein Pferd und Bücher, was in damaliger Zeit eine wohlhabende Herkunft bedeutete. 450 Jahre vor Johannes Gutenbergs erstem Buchdruck waren Bücher sehr aufwändig herzustellen und entsprechend wertvoll. Er kam aus adliger Familie und war Priester und brauchte Bücher mit Gebeten und Messtexten für seinen Lebensweg. Unvorstellbar, dass seine Peiniger es wagten, seine Bücher zu zerstören. Seine Gelübde wählte er bereits auf seine Berufung hin. Zu diesem Weg der radikalen Nachfolge Christi gehörte:
- sich von äußerlichen Formen abzuwenden, um nicht in Gefahr der Glaubenserstarrung zu geraten.
- uneingeschränkte Hingabe an das (Stunden-)Gebet und Gottesdienst
- die Familie zu verlassen, um den Weg zu Gott zu gehen, ohne sich umdrehen zu können.
- Armut zu leben, um an der Barmherzigkeit Gottes in Begegnungen mit guten Menschen teil zu haben.
- die Sesshaftigkeit aufzugeben, um in den Bedürftigen Christus zu erkennen.
- Schmähungen als freudvolles Geschenk Gottes und Teilhabe am Leiden Christi zu erfahren
- das Wort Gottes zu leben, um glaubwürdig predigen und handeln zu können.
Pilgerreisen unternahm er in Deutschland, sein Weg führte ihn nach Rom und er pilgerte ins Heilige Land, um seine Seele zu reinigen und zu läutern. Er wurde also ein ganz und gar innerlich Glaubender.
“Herr Heimo, der heilige Narr!”
Zurück in Deutschland gründete er auf dem Hasunger Berg eine Einsiedelei, wo ihn bald Menschen um Rat aufsuchten und er - nachdem auch von den kirchlichen Führern seine Heiligkeit erkannt wurde - trotz seiner Eigenarten zu einem hochverehrten Geistlichen wurde. Nach einem Leben im Gebet und Wundern, Ekstasen und Visionen starb er auch in seiner Klause, die nach seinem Tod zum meistbesuchten Wallfahrtsort seiner Zeit wurde. Dort wurde auch das Kloster Hasungen gegründet, wo sich weiterhin zhalreihe Wunder und Heilungen ereigneten. Auch wenn er nie den Jakobsweg nach Santiago gelaufen ist und nicht so berühmt ist wie die typischen Reise-Patrone Jakobus, Jodok, Rochus, Birgitta oder Nikolaus, so ist er doch auch ein Pilgerheiliger, dessen Berufung uns ein Beispiel füe einen Lebenswandel unter der Führung des Evangeliums schenkt. Er ist wohl vor allen jenen ein Begleiter, die das gute Leben jenseits von Wohlstand, Ansehen und Ruhm zum Gelingen führen. Sein Gedenktag ist der 27. Juni.
Heimerad im Internet
Am Samstag, den 5. Juni, lädt Pilgerbegleiter Hugo Bechinger auf den Jakobsweg rund um Pfullendorf ein. Die Route führt von der Wallfahrtskapelle Maria Schray nach Taisersdorf.
09.00 Uhr: Pilgermesse in Maria Schray
10.00 Uhr: Pilgern auf dem Jakobsweg: Maria Schray - Pfullendorf - Taisersdorf, ca. 14 km
Info/Anmeldung:
Hugo Bechinger
Kleinstadelhofen 9
D-88630 Pfullendorf
Tel. 07552/6123
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