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Von Beuron nach Wald (27,8 km)

Pilgergruppe mit Pater Eine Pilgergruppe wird auf dem Vorplatz der Erzabtei Beuron von Pater Stephan Petzold verabschiedet

Pilgerangebote

Von der Beuroner Klosterkirche aus geht es zunächst an der Klostermauer entlang und über die Eisenbahnbrücke. Der Pilger folgt dem Stationenweg zur Lourdes-Grotte im Liebfrauental. Sodann geht es den Bergwald hinauf bis zum Gallushof und oberhalb des Hofes nach rechts bis Schloss Bronnen. Nach Unterquerung der Zugbrücke geradeaus und nach einer Linkskurve bei der Felsklamm bis zu einer Felsnase und von dort auf dem ausgeschilderten Waldweg aufwärts nach Buchheim. Kurz vor dem Ortseingang mündet der Weg in die von Beuron kommende Kreisstraße.

Oh Herr, lass uns nicht elend und irre werden Auf einem Wegkreuz bei Buchheim

In der Ortsmitte geht es links zur Pfarrkirche St. Stephan, von dort auf der Hauptstraße bis zum Ortsende – dann links abbiegen über freies Feld am Waldrand Richtung Thalheim. Nach 1,2 km geht es auf dem ausgeschilderten Jakobsweg erst nach rechts und 30 m weiter nach links durch den Wald. Man folgt dem Forstweg, biegt nach 300 m in einer Rechtskurve nach links, geht auf unbefestigtem Pfad durch den Fichtenwald bis man auf einen breiten Wirtschaftsweg gelangt. Diesem folgt man nach links bis man dann auf die Straße nach Altheim gelangt. Der Pilgerweg führt durch das Dorf an der St. Pankratiuskapelle vorbei.

Er biegt am Ortsausgang links ab – an der Kläranlage vorbei – die Talmulde des Dorfbaches entlang geradeaus den steilen Berghang hinauf. Nach etwa einer halben Stunde mündet der Weg in eine kleine Teerstraße und gleich darauf in die Hauptstraße “Am Talbach” in Heudorf mit der Pfarrkirche St. Peter und Paul. Man verlässt den Ort auf der Straße Am Talbach nach rechts – passiert den Ortskern durch die Kapellenstraße und biegt am Ortsausgang links in einen Radwanderweg ab – hält sich dann rechts - unterquert die B 311 – und erreicht in einer Stunde durch den Mühlenweg das Stadtzentrum von Meßkirch.

Messkirch

Gedenktafel Am Heideggerhaus

Die Schlossanlage und die Pfarrkirche St. Martin in Meßkirch liegen auf einer Anhöhe. Von dort geht man die steile Treppe zur Marktstätte hinunter – die Hauptstraße bis zum Verkehrskreisel – wendet sich nach rechts – überquert die Eisenbahnlinie und die Ablach – gelangt zur Liebfrauenkirche – 50 m weiter in die Schnerkinger Straße – biegt links ab den Sandbühlweg hinauf bis zum Schützenhaus auf der Anhöhe.

Von dort aus führt der Weg leicht bergab in die Talmulde der Ablach nach Schnerkingen mit einer am Hang gelegenen Peter- und Paulskapelle. Etwa 100 m weiter beim ehemaligen Rathaus zweigt man links ab -folgt dem Hinteren und Vorderen Stockertweg und gelangt auf einem Feldweg zum Waldrand, wo die „Lange Allee“ durch ein Waldgebiet weiterführt. Der Pilgerweg führt dem nach Süden verlaufenden breiten Wirtschaftsweg durch den Wald – überquert die Verbindungsstraße Rast-Walbertsweiler und biegt nach 1,5 km kurz vor der Kreisstraße scharf nach links ab und gelangt durch ein sumpfiges Moorgebiet, dann über eine Wiese und freies Feld nach Wald. Am 1212 gegründeten Zisterzienserinnenkloster, das heute ein Benediktinerinnenkloster und ein Mädchengymnasium mit Internat und Werkstätten ist, endet der Pilgerweg in der Kloster- und Pfarrkirche St. Bernhard.

Stationen

2 Reaktionen zu “Beuron-Wald”

  1. Herbert Baur schrieb am 2. Juni 2009 um 20:08 Uhr

    Über Pfingsten sind wir von Sigmaringen kommend ab Meßkirch den Beuroner und Linzgauer Jakobsweg bis Konstanz gegangen. Eine Anregung zur Beschilderung ab Meßkirch. Beim Schützenhaus nach Meßkirch ist das Schild nicht eindeutig, also den Hang hinunter in Richtung der Häuser gehen, sonst muß man bald wieder umdrehen. Auf dem Waldweg nach Wald gibt es eine wohl kritische Stelle, wo der Wanderer links abgehen muss. Dies haben wir (wie laut unserem Gastwirt, bei dem wir Quartier in Wald nahmen, viele andere auch) offensichtlich übersehen und haben uns richtig verirrt und hätten ohne die Hilfe eines Landwirts wohl nicht mehr herausgefunden. Einige km Umweg waren es auf jeden Fall. Ein deutlicher Hinweis an dder kritischen Abzweigung wäre gut.

  2. Reino Gevers schrieb am 3. August 2009 um 20:02 Uhr

    Die Strecke ist landschaftlich wunderschön. Nur ein Tipp: Ab Schloss Bronnen, wo es durch den Wald geht, muss man sehr aufpassen, weil man sich leicht verlaufen kann; die Jakobsmuscheln entweder fehlen oder nicht leicht zu finden sind.

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