Die Salesianer des Don Bosco in Konstanz

Ein 1919 gegründetes Lehrlingsheim, von einem Cooperator der Gemeinde St. Stephan geleitet, wurde nach dem zweiten Weltkrieg auf Bitten des damaligen Dekans vom Orden der Salesianer Don Boscos übernommen. Ein neues Lehrlingswohnheim entstand auf dem damals noch unbebauten Salzberg, am Salesianerweg. Hier gab es die Möglichkeit, neue pädagogische Inhalte umzusetzen. Um das Don Bosco-Heim herum wurde in den sechziger Jahren die Pfarrkirche Maria Hilf [am Jakobsweg] gegründet und den Salesianern übertragen.
Seit 2000 arbeiten zwei Salesianerpriester in der neu geschaffenen Seelsorgeeinheit, wobei die Jugendarbeit – auch im Dekanat – die Gefängnisseelsorge und die Seelsorge in den Nachsorgekliniken Schmieder einen besonderen Schwerpunkt bilden.
Gemäß dem Vorbild Don Boscos, dessen Worte: „Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen“ und „Lieber sind mir zerbrochene Fensterscheiben als traurige Gesichter“ wollen die Salesianer in Konstanz den Menschen, besonders den jungen Menschen durch den salesianischen Geist Lebensfreude vermitteln. Weltweit sind die Salesianer Don Boscos der zweitgrößte Männerorden. 2009 feiert er sein 150jähriges Bestehen und 75 Jahre Heiligsprechung des Schutzpatrons der Jugend Don Boscos.

