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Alle, die schon lange mal endlich mit den Pilgern verstärkt in Kontakt oder auch wirklich anfangen wollten, sind herzlich eingeladen, ein
Pilgerwochenende auf der Furtmühle in der Pilgerherberge St. Nikolaus als Start auf den Jakobsweg zu nutzen.
Dazu bietet dieses Wochenende Gelegenheit zur ersten Begegnung mit dem Pilgern und Austausch mit erfahrenen Pilgern. Der Festtag des Heiligen Jakobus wird so eingerahmt von einigen Pilgerwegen mit Besinnung und Gespräch. Das Programm, das die Pilgerherberge anbietet, umrahmt den Pilgertag der Beuroner Jakobspilgergemeinschaft am 24. Juli 2010 und wird von Frau Evamaria Höffer organisiert und geleitet.
Informationen erhalten Sie unter www.pianezola.de oder bei der Pilgerherberge St. Nikolaus direkt über das Büro auf der Furtmühle, Telefon 07552/409756
Der Pilgertag der Beuroner Jakobspilgergemeinschaft ist offen für jeden, der teilnehmen möchte. Treffpunkt ist um 9.00 Uhr bei der Stadtpfarrkirche St. Martin in Messkirch. Anmeldung ist nicht erforderlich. Man kann in Messkirch um 9.00 Uhr oder in Wald um 12.00 Uhr zur Pilgergruppe hinzukommen.
Ein Transfer zurück zum Ausgangspunkt wird organisiert. Es wird keine Teilnehmergebühr erhoben – Spenden sind herzlich willkommen!
- Um 12.00 Uhr gibt es einen Mittagsimpuls in der Kirche in Wald und danach
ein Pilgeressen im Gasthaus Lamm in Wald.
- Um 14.00 Uhr geht es dann weiter von Wald nach Pfullendorf
- Um 16.00 Uhr Abschlussandacht in der Pfarrkirche St. Jakobus.
- Im Anschluss haben alle Interessierten dann noch die Möglichkeit zu Kaffee
und Kuchen und einem Vesper im Restaurant *Boni*.
Der Pilgertag wird von Bruder Jakobus Kaffanke begleitet, auch wird der Pfullendorfer Pastoralreferent Frank Scheifers und der diesjährige Gast am Pfullendorfer Patrozinium, der Schweizer Schriftsteller und Erwachsenenbildner Bruno Dörig mit seiner Frau dabei sein und einen Teil des Weges mitgehen und mitgestalten.
Am Abend bietet die Pfarrgemeinde in Pfullendorf als weitere Einstimmung ins Jakobusfest um 19.00 Uhr, Kolpinghaus, Jakobussaal eine Lesung zum Thema „*Gehen-Wandern-Pilgern“* mit Bruno Dörig, Schriftsteller und Erwachsenenbildner, St. Gallen; Musikalische Umrahmung: Christoph Betz, Gitarre.
Diese Neuerscheinung aus dem Herder Verlagshaus versammelt die Gedanken und Berichte einer Pilgergemeinschaft, die sich in zehn Jahresetappen auf den Jakobsweg vom Kloster Beuron an der Donau nach Santiago de Compostela gemacht hat. Dabei ist das Buch allerdings kein Reisebericht im herkömmlichen Sinne. Aufgeteilt in gedankliche und in Tagesabschnitte („Der Morgen – Das Schweigen“, „Der Mittag – Die Krise“, „Der Nachmittag – Das Ziel“), konzentriert es sich, ergänzt durch Fotos und kurze Meditationen, auf die mit den einzelnen Phasen verbundenen Stimmungen und Empfindungen. Eingerahmt werden die kurzen Berichte und Tagebuchausschnitte von den Einsichten und Sichtweisen des Autors, der seit einem Vierteljahrhundert Mitglied der Beuroner Klostergemeinschaft ist und für den die Gotteserfahrung im Mittelpunkt seines Weges stand und steht. In seinen persönlichen Reflektionen und Gedanken wird aus dem Jakobsweg weit mehr als eine Aneinanderreihung langer Tage auf müden Füßen und wenig Raum in der Herberge. Der Pilgerweg wird zum Glaubensweg.
Dem Text ist nicht immer leicht zu folgen, denn die einzelnen Kapitel springen munter zwischen verschiedenen Jahren hin und her. Erst ist man schon in Santiago, dann folgen wieder Abschnitte früherer Etappen. Und auch dass der Wechsel vom Kapiteltext des Autors zu den Tagebucheintragungen nicht kenntlich gemacht ist, erschwert anfangs die Einordnung. Aber so nach und nach lernt man, die einzelnen Personen in ihren Texten wiederzuerkennen, und es ergibt sich ein geschlossenes Bild. Wie auf dem echten Jakobsweg wird auch hier die vorgegebene äußere Orientierung durch die innere ersetzt, und manchmal muss man sich seinen Weg auch durch das Buch eben suchen.
Der Band wirkt für den Umfang des Projektes schmal, und man denkt zuerst, man werde ihn in ein paar Stunden flott durchlesen. Aber es stellt sich bald heraus, dass die einzelnen Abschnitte zum tieferen Nachdenken anregen und eigene Gefühle und Erinnerungen wecken und dass man das Buch daher das eine oder andere Mal für eine Weile beiseite legt.
Insgesamt einen lohnende Lektüre, die die innere Be-Weg-ung der Pilgerreise nachvollziehbar und erlebbar macht.
Am 16. März stellen Bruder Jakobus Kaffanke und Pilgerführer Hugo Bechinger “Jakobspilger in Pfullendorf” vor. Sie berichten sowohl über die Tradition der Einheimischen als auch über die Gäste, deren Weg über die traditionelle Pilgerstation Pfullendorf im Linzgau führte.
Ort: Galerie im Grünen Haus, Alte Postgasse 12, 88630 Pfullendorf
Zeit: 16. März 2010, 19.30 Uhr
mit: Br. Jakobus Kaffanke, Hugo Bechinger
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